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VIP-Cruise mit AIDA PERLA von Limassol nach Neapel – die bessere Tochter

VIP-Cruise mit AIDA PERLA von Limassol nach Neapel – die bessere Tochter

Die VIP-Premieren-Reise der AIDA PERLA fordert zum Vergleich heraus – was sind die Unterschiede zur Zwillingsschwester AIDA PRIMA? Rein technisch sind die Schiffe baugleich. Und doch macht die PERLA schon bei der ersten Reise eine verdammt gute Figur. Ist sie die bessere der jüngsten Aida-Töchter?

 

Die AIDA PERLA im Hafen von Limassol - endlich kommen Gäste an Bord

Die AIDA PERLA im Hafen von Limassol – endlich kommen Gäste an Bord

Frühstück mit perfekter Aussicht vom Lanai-Deck

Frühstück mit perfekter Aussicht von der Lanai-Bar

 

„Die PERLA ist deutlich besser als die PRIMA“, sagt Stefan Weder auf der VIP-Cruise der AIDA PERLA. Der Hoteldirektor des soeben erst in Dienst gestellten Schiffes lächelt. Er weiß, dass er mit seiner Aussage verwirrt und genießt den Effekt. PRIMA und PERLA sind baugleich, eineiige Zwillinge sozusagen, identisch bis auf den Pool im Kidsclub und einige Details in der Aufteilung der Spaßwelt „Four Elements“. Und schnell schiebt Weder die Erklärung nach. „Weil wir viel besser sind. Hier steckt die ganze Erfahrung drin, die wir mit der AIDA PRIMA gemacht haben. Und das werden Sie spüren.“

Man schmeckt es sogar. Die VIP-Premieren-Reise der AIDA PERLA führt von Limassol auf Zypern nach Neapel. Wie die erste Reise der PRIMA ist auch diese eine reine Seetage-Fahrt. Das Schiff legt ab und drei Tage später wieder an. Doch während man an Bord der PRIMA noch Situationen erlebte, in denen man dachte: `Okay, die üben noch…´, zeigt sich die PERLA souverän. Obwohl die meisten Crew-Mitglieder erst vor vier Wochen zugestiegen sind, der Service stimmt – zuvorkommend, herzlich, aufmerksam.

 

Die jüngere Schwester macht eine verdammt gute Figur

 

Die VIP-Reise ist eine Art Generalprobe am echten Gast. Auf der Passage von Nagasaki nach Limassol haben die Crew-Mitglieder noch aneinander geübt. Jetzt sind rund 600 Gäste an Bord, von denen viele wissen wie ein Osso Buco schmecken sollte, was einen Monkey 47 ausmacht, und wie guter Service sein muss. Und die meisten Gäste sind angenehm überrascht. Das Essen, etwa im französischen Bistro Style-Restaurant „French Kiss“ ist schon richtig gut, die Zutaten frisch, die Speisen auf den Punkt. Die jüngere der baugleichen Schwestern macht vom Start weg eine verdammt gute Figur.

 

 

 

Wir lassen uns das Schiff zeigen, streifen über die weitläufigen Lanai-Decks, durch die Restaurants und Bars, das Theatrium und die Kabinen. Und, okay, manches ist uns zu bunt, und wir müssten nicht in öffentlichen Bereichen Musik haben. Und doch ist die 299,5 Meter lange PERLA durchweg gelungen. Jetzt stehen wir mit dem Hotelmanager in der Wäscherei auf Deck 1 und lassen uns einen Apparat erklären, der viel über das Schiff verrät und über Aida-Kreuzfahrten – die Tunnel-Waschmaschine.

 

Alle Leichtigkeit der Kreuzfahrt

 

Das grau-blaue Monstrum aus deutscher Produktion wäscht und trocknet in einem 20 Minuten dauernden Vorgang, bis zu 12 Tonnen Wäsche täglich könnte die Maschine schaffen. Dabei ermitteln Sensoren den Verschmutzungsgrad, wie viel Waschmittel gebraucht wird, wie viel Wasser, wie viel Energie. Die Wäsche ist mit Rfid-Chips ausgestattet, man weiß, wo sich jedes Handtuch befindet, wann eine Uniform zuletzt gewechselt wurde. Und der Uniform-Ausgabe-Automat ist die Krönung in diesen Prozessen: Der Mitarbeiter hält einen Chip gegen das Lesegerät, aus den Tiefen des Schiffes wird das passende Kleidungsstück nach oben gebracht. Es ist die Perfektion einzelner Abläufe, die eine Aida-Kreuzfahrt ausmachen. Effizienz im Hintergrund – die Basis auch für die Leichtigkeit der PERLA.

So erleben wir ein Schiff der Lebenslust – zeitgemäß, vielfältig, trendy. Und dazu passt, dass Lena Gercke die Taufpatin sein wird. Das einstige Model zählt zu den Top-Influencern Deutschlands. Mit 1,6 Millionen Followern auf Instagram. Jetzt steht sie zwischen Aida-Cruises CEO Felix Eichhorn und ADIA PERLA-Kapitän Boris Becker und schwärmt vom Blick aus ihrer Suite über das Meer. Und davon, wie gut sie an Bord schläft. Dass irgendwo, tief unter ihr, eine Tunnel-Waschmaschine werkelt, weiß die schöne Frau wahrscheinlich gar nicht. Mit fast 20 Knoten zieht die PERLA über das Mittelmeer. Getauft wird sie am 30. Juni vor Palma de Mallorca.

 

Ausfahrt mit Kitschfaktor - sogar der Sonnenuntergang stimmt in allen Tönen

Ausfahrt mit Kitschfaktor – der Sonnenuntergang ist grauenhaft schön, ohne Filter

Gelassene Stimmung bei den ersten Gästen an Bord der AIDA PERLA

Gelassene Stimmung bei den ersten Gästen an Bord der AIDA PERLA

 

In eigener Sache: Wir bedanken uns für die Einladung zu dieser Reise. Eine Einflussnahme auf unsere Berichterstattung hat zu keiner Zeit stattgefunden. MORE THAN CRUISES