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Nach „Irma“ und „Maria“: Reedereien ändern Routen

Nach „Irma“ und „Maria“: Reedereien ändern Routen

Nach den Wirbelstürmen in der Karibik war das zu erwarten – Reedereien ändern Routen und Ziele. MORE THAN CRUISES über die Anpassungen für die Wintersaison

 

Cubaturismo

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Während sich der Wirbelsturm „Maria“ vom Hurrikan zum Tropensturm abgeschwächt hat und hinaus auf den offenen Atlantik zieht, zeichnen sich die ersten Konsequenzen für die Wintersaison ab: Reedereien ändern Routen und Ziele. Die Sturmflutwarnungen an der US-Ostküste und in der Karibik wurden zwar aufgehoben – viele Reisen können dennoch nicht wie geplant stattfinden. Bei seinem Zug durch die Karibik hatte der Hurrikan „Maria“ wie zuvor „Irma“ auf vielen Inseln und in Florida Verwüstungen hinterlassen.

Aida Cruises läuft die drei Inseln Sint Maarten, Tortola/Britische Jungferninseln und Dominica nicht an. Betroffen sind Reisen auf der AIDAluna, AIDAmar und AIDAdiva. Die Routen wurden geändert, Beträge für bereits bezahlte Landausflüge werden erstattet. Aida Cruises bietet Gästen verschiedene alternative Ziele inklusive Ausflugsprogramm an. Die neuen Angebote sollen nach Reedereiangaben zeitnah auf dem Online-Portal Myaida einsehbar sein.

Die kleine Insel St. Martin/Sint Maarten, deren Norden zu Frankreich und deren südlicher Inselteil zu den Niederlanden gehört, wurde weitgehend zerstört. Noch ist in keinster Weise abzusehen, wann der Tourismus dort wieder eine Chance haben wird.

 

 

Auch MSC Cruises hat seine Routen angepasst. Die Reederei ist im Winter zunächst mit vier Schiffen in der Karibik unterwegs, ab Dezember zusätzlich mit MSC Seaside. Dieses Schiff wird statt auf Sint Maarten in Saint John’s auf Antigua Halt machen.

Auf den Reisen der MSC FANTASIA ersetzt La Romana in der Dominikanischen Republik den Anlauf auf Tortola, Basseterre auf St. Kitts und Nevis ersetzen Dominica. Mehrere Ersatzhäfen steuert zudem die MSC DIVINA an. Hier wurden ebenfalls Sint Maarten und Tortola gestrichen. Die Kreuzfahrten auf der MSC OPERA und MSC ARMONIA ab Havanna auf Kuba bleiben nach Angaben der Reederei unverändert. In Kuba sind in der Hauptstadt Havanna und im Badeort Varadero nahezu alle Hotels wieder instandgesetzt. Schwerer sind die Schäden an der Nordküste mit den vorgelagerten Cayo-Inseln.

Norwegian Cruise Line hat die Karibikroute der NORWEGIAN ESCAPE geändert. Sint Maarten sowie die Britischen und Amerikanischen Jungferninseln werden vorerst nicht angelaufen.

Royal Carribbean hat die Stopps von mehreren Schiffen auf Sint Maarten, Saint Thomas/Amerikanische Jungferninseln und in San Juan auf Puerto Rico ebenfalls gestrichen und durch Ziele auf anderen Inseln ersetzt.

 

 

 

Fotos: Turismo de Cuba und Mayelin Konrad; Text: dpa/MORE THAN CRUISES