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Indien mit COSTA NEOCLASSICA, Teil 3: Anlegen im Paradies

Indien mit COSTA NEOCLASSICA, Teil 3: Anlegen im Paradies

Eine Kreuzfahrt in das Land der Widersprüche. MORE THAN CRUISES-Autorin Peggy Günther erkundet Indien mit der COSTA NEOCLASSICA. Im Cruise Diary beschreibt sie ihre Reise. Teil 3: Nach echten Momenten endet die Kreuzfahrt in einem Paradies…

 

Mit der COSTA NEOCLASSICA unterwegs von Indien zu den Malediven. Ein Reisebericht von Peggy Günther

Glasklares Wasser und eine leichte Brise auf den Malediven

 

von Peggy Günther (Text und Foto)

Indien mit COSTA NEOCLASSICA, Teil 3: Ende einer Kreuzfahrt in Paradiesen: „New Mangalore ist wie ein Märchen“, hatte Hoteldirektor Attilio Cissa geschwärmt. Er sollte Recht behalten. Mit frisch gepresstem Ananassaft werden die Gäste der COSTA NEOCLASSICA auf der Soans-Farm begrüßt. Mehr als 170 verschiedene Pflanzenarten wachsen auf dem Grundstück – darunter bekannte wie die Sternfrucht, die so manchen Cocktail ziert, aber auch unbekannte wie „Swiss Cheese Plant“,„Peanut Butter Fruit“ oder „Cannon Ball Tree“.

Wir sehen, wo der Pfeffer wächst, und wir lernen, dass die Cashewnuss der einzige Samen ist, der außerhalb einer Frucht wächst. Wir genießen den Duft von Zitronengras und den Geschmack von Zimtblättern. Zwischen einem riesigen Ananasfeld und meterhohen Bambusstauden stehen runde Tische und Stühle mit weißen Hussen und blauen Schleifen – ein indisches Mittagsbuffet wartet auf die Gäste, die diesen Costa-Landausflug gebucht haben.

 

Wünschelrute und eine kluge Lebenshaltung

 

Am Dessertbuffet freut sich ein älterer Herr, dass er zwischen all dem Italienisch ein wenig Deutsch hört. Es erinnere ihn an seine Zeit in Stuttgart. Nur kurze Zeit später stellt sich heraus, dass der drahtige Mann mit den wachen Augen kein Geringerer als L. C. Soans ist. Sein Vater hatte die Farm im Zweiten Weltkrieg von Deutschen übernommen, der Sohn baute sie aus – zum heutigen kleinen Paradies.

Wenn nicht gerade die Gäste diverser Kreuzfahrtschiffe hier die Pflanzenvielfalt bestaunen, versucht L. C. Soans mit der Wünschelrute unterirdische Wasseradern aufzuspüren. Oder er betätigt sich als Heiler – genügend pflanzliche Arzneimittel hat er schließlich parat. Der 83-jährige lebt im Einklang mit der Natur – eine sehr schöne, in Indien nicht allzu alltägliche Haltung.

 

 

In der Hafeneinfahrt von Cochin grüßen tags darauf chinesische Fischernetze. Schon im 13. Jahrhundert sollen diese riesigen Konstruktionen hier im Einsatz gewesen sein. Uns zieht es heute in ein traditionelles Dorf in den so genannten Backwaters, einem riesigen System von Wasserstraßen. Am Ufer zeigen Frauen, was man alles aus Palmen machen kann: Die Wedel verarbeiten sie zu Schlafmatten und Hausdächern, die Mittelrippen zu Besen, die Fasern der Kokosnuss zu Seil.

Bei diesem Landausflug, der die Gäste der COSTA NEOCLASSICA auf einem der traditionellen Boote weit hinein führt in eine Welt der Tempelmusik und der exotischen Vogelstimmen, sehen wir Wasserschlangen und Streifenhörnchen. Die Idylle passt zum anschließenden Besuch eines Ayurveda-Ressorts auf einer nahegelegenen Insel, wo wir uns auf lederbezogenen Holzbänken durchkneten lassen – und einmal mehr indische Spezialitäten genießen.

 

Echte Momente und ein künstliches Paradies

 

Dann heißt es Abschied nehmen – von der Vielfalt Indiens. Die COSTA NEOCLASSICA nimmt Kurs auf Malé, die Hauptinsel der Malediven. Am Seetag machen sich leise Zweifel breit, ob dieser Stopp zum Rest der Route passt. Künstliche Urlaubswelten voller Luxus nach all den authentischen Momenten. Doch Malé zerstreut diese Gedanken. Der Markt der geschäftigen Hauptinsel könnte auch in einer indischen Stadt beheimatet sein, ebenso wie die dicht gedrängten Häuserreihen. Mit einem Schnellboot düsen wir zum Cinnamon Dhonveli Resort. Auf der Privatinsel genießen die Costa-Passagiere die Sonne und hören beim Schnorcheln, wie schillernde Fische an den Korallenstöcken knuspern.

Wehmütig nehmen wir nach einer Woche COSTA NEOCLASSICA Abschied von der Wärme. Während sich das kleinste Schiff der Flotte auf den Weg zurück macht in den Norden, ins tropische Indien, fliegen wir in die winterliche Heimat. Die meisten deutschen Passagiere bleiben noch an Bord, denn die reguläre Tour dauert 14 Tage und beinhaltet weitere Stopps vor Goa und Sri Lanka. Aber Indien mit COSTA NEOCLASSICA, Teil 3, endet hier.

Der vielzitierte Kulturschock kommt erst daheim. Wenn die heiße Dusche, die Waschmaschine und die voll eingerichtete Küche nicht mehr wie eine Selbstverständlichkeit wirken. Indien hat mich in seinen Bann gezogen. Ich werde noch einmal zurückkehren, denn ich möchte mehr erfahren über das Land der Gegensätze.

 

Mit der COSTA NEOCLASSICA unterwegs von Indien zu den Malediven. Ein Reisebericht von Peggy Günther

Die COSTA NEOCLASSICA fährt weiter Richtung nördliches Indien…

In eigener Sache: Wir bedanken uns für die Einladung zu dieser Reise. Eine Einflussnahme auf unsere Berichterstattung hat zu keiner Zeit stattgefunden. MORE THAN CRUISES

Indien mit COSTA NEOCLASSICA. Das Unternehmen bietet mehrere Reisen an – von Mumbai zu den Malediven oder nach Mauritius. Weitere Informationen dazu auf der Website von Costa Kreuzfahrten.

Falls Sie mehr über diese Reise erfahren wollen. Hier geht es zu Indien mit COSTA NEOCLASSICA, Teil 1