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Sieben wundervolle Hafeneinfahrten: 4. Oslo

Sieben wundervolle Hafeneinfahrten: 4. Oslo

Countdown zum Hamburger Hafengeburtstag. MORE THAN CRUISES stellt einige der schönsten Hafeneinfahrten vor. Teil 4: die Fahrt durch den Fjord nach Oslo

 

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Blick von Oslo auf den Fjord

Am Ende einer berauschenden Fahrt durch den Fjord: die norwegische Hauptstadt Oslo. Foto: VisitOSLO

 

Countdown zum Hamburger Hafengeburtstag. Mit der großen Einlauf-Parade beginnt übermorgen am Donnerstag ein Fest, zu dem Hunderttausende von Besuchern erwartet werden. Die Faszination Hafen ist ungebrochen. Anlass genug für MORE THAN CRUISES, sieben wundervolle Hafeneinfahrten vorzustellen:
4. Oslo

 

Hei Oslo!

Sieben wundervolle Hafeneinfahrten, aber keine hat so viel nordische Schönheit zu bieten wie der Oslofjord. Es soll Kollegen im Team von MORE THAN CRUISES geben, die ihn nach einer einzigen Durchfahrt bemerkenswerter finden als den grandiosen Nærøyfjord oder den bekannten Geirangerfjord. Aber das ist eine andere Geschichte. Manchmal ist allerdings der Nebel auf der gut 100 Kilometer langen Passage vom Meer bis in die Stadt so undurchdringlich, dass die Passagiere an Deck Mühe haben, die Wasserlinie zu erkennen. Die Szenerie für Krimi-Autoren wie die Norwegerin Anne Holt. An anderen Tagen wirkt jede einzelne Insel im Oslofjord wie frisch gefegt.

Wer das malerische Fredrikstad an Steuerbord gelassen hat, kann sich auf eine überwältigend schöne Fjordlandschaft in Südnorwegen freuen. Auf der Fahrt geht es vorbei an kleinen und kleinsten Holmen, wie die felsigen Inseln und Halbinseln hier genannt werden. Mit roten Häuschen und unzähligen Bootsanlegern. An einer schmalen Stelle zwischen Horten und Moss passiert das Schiff die ehemalige Gefängnisinsel Bastøy, später taucht an Backbord die historische Festung Oscarsborg im Drøbaksund auf – einer natürlichen Enge im Oslofjord.

Drei Kilometer vor Oslo kommt das markante „Dyna Fyr“ in Sicht – ein Leuchtfeuer auf einer winzigen Schäre direkt am Fahrwasser, das heute ein Restaurant beherbergt. Wer jetzt bis zur Osloer Skisprungschanze Holmenkollen sehen kann, hat einen verdammt guten Tag erwischt! Der berühmte Opern-Neubau mit dem begehbaren Dach und der Kreuzfahrt-Terminal sind nur noch drei Kilometer entfernt.

 

 

Der MORE THAN CRUISES-Tipp:

Wir empfehlen einen Besuch von Aker Brygge, der Stadtteil ist vom Kreuzfahrtterminal am Rathaus vorbei in einem kurzen Spaziergang zu erreichen. In die ehemalige Werftanlagen am Hafen sind Restaurants und Bars eingezogen. Osloer und ihre Besucher feiern hier in den kurzen Sommermonaten selbst mitten in der Woche bis in die späten Abendstunden. Man muss die langen Abende einfach ausnutzen. Wer das hippe Oslo sucht, findet es in den Stadtteilen Grünerløkka und Grønland. Ersterer, besonders rund um die Thorvald Meyer Gate, erinnert ein wenig an Prenzlauer Berg, zweiterer eher an Neukölln. Es gibt interessante Shops mit den Produkten lokaler Designer und eine verblüffend vielfältige Ausgeh-Kultur mit vielen Straßen-Cafés und Bars. Wer bei seinem ersten Oslo-Anlauf die Liebe zu seinem Fjord entdeckt hat, kann auch hineinspringen: Hinter dem Kunstmuseum gibt es eine Bade-Plattform. Begleitperson mit Wärmequalität und großem Handtuch direkt an der Badeleiter postieren. Könnte frisch werden nach dieser Aktion. Aber: Die Wasserqualität gilt als einwandfrei.

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Diese Kreuzfahrtschiffe laufen Oslo an:

Im Juni rauscht die KONINGSDAM (Holland America Line) durch den Oslofjord, im Juli die SILVER CLOUD (Silversea Cruises). Im September legen die AIDAvita (Aida Cruises) und die MS EUROPA (Hapag-Lloyd Cruises) in Oslo an.