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Familien-Kreuzfahrt: Mit AIDA BLU zu den Kanaren – MORE THAN CRUISES

Familien-Kreuzfahrt: Mit AIDA BLU zu den Kanaren – MORE THAN CRUISES

Ostern auf den Kanaren: Familien-Kreuzfahrt mit AIDA BLU von Gran Canaria nach Madeira und zurück über Lanzarote, Fuerteventura und Teneriffa. MORE THAN CRUISES beschreibt das Lebensgefühl an Bord und die Besonderheiten einer Seereise während der Ferien

 

Aida-Blu-Kanaren©SBaade-37

Kleines Mädchen, großer Moment: An Bord der AIDA BLU sorgen bunte Cocktails für seelige Mienen

 

Was eine Farbe! Würde man ein achtjähriges Mädchen bitten, sich selbst den perfekten Erdbeer-Shake zu malen, käme dabei ein Cocktail heraus, der dieses Pink hätte. Benita, sitzt am Pool-Deck der AIDA BLU und findet das Leben großartig. Hier ist alles so, wie sie es sich malen würde: ein Wasserpark mit Fontänen, Planschbecken und kleinen Pools, viele Kinder in ihrem Alter und über allem eine Sonne, die dem Glück des Moments ein mild-warmes Lächeln schenkt. Und das im April. „Zu Hause tragen meine Freundinnen bestimmt noch Pullis.“

Die Frage nach dem geeigneten Reiseziel kommt jedes Jahr so sicher wie Weihnachten, die passende Antwort fällt jedes Mal so schwer wie ein Geschenk zu kaufen für den Verwandten, der schon alles hat. Zudem machen einem die Krisen in der Welt die Wahl nicht leichter. Da liegt die Überlegung nahe, mit den Kindern eine Kreuzfahrt zu unternehmen. AIDA hat eine teure Reiseform revolutioniert und inzwischen so viele Schiffe, da wird es schon ein wenig unübersichtlich. Doch das Online-Angebot ist vorbildlich aufbereitet. Und wir entscheiden uns für eine österliche Kreuzfahrt zu den Kanaren.

Unsere Kanaren-Reise mit AIDA BLU beginnt auf Gran Canaria. Der Flughafen liegt oberhalb der Stadt. Und weil wir die Anreise selbst organisiert haben, dürfen wir nicht den Shuttlebus benutzen. Wir nehmen ein Taxi, die Fahrt zum Hafen kostet knapp 40 Euro. Die Kabinen sind bereits bezugsfertig. Und so gibt es erst einmal Streit. Benita, 8 Jahre alt, und Judith, 14, sehen nicht ein, dass sie die Innenkabine auf Deck 9 nehmen müssen. „Immer kriegen die Erwachsenen die geilsten Sachen.“ Aber wir bleiben hart und wohnen mit Balkon. Als das Schiff am Abend ablegt, haben sich die Wogen geglättet. Nach einem netten Abendessen stehen wir mit unseren Drinks am Pooldeck und hören die Auslaufhymne. Ein kitschig-schöner, vor allem aber ein schöner Moment.

 

 

Was die Route betrifft, sind die AIDA-Teams ausgebuffte Profis. Zuerst gibt man uns einen See-Tag und damit Gelegenheit, das Schiff zu erkunden. Wir stromern über die Decks, durch die einzelnen Restaurants, durch die Bars und die Brauerei, wir lernen den Fitness- und Kids-Bereich kennen. Uns präsentiert sich ein freundliches Schiff, vielleicht etwas sehr bunt, dafür aber mit verblüffender Herzlichkeit. Und das obwohl das Schiff zu mehr als 100 Prozent ausgebucht sei, wie uns die Hotel-Direktorin sagt, es sind etwa 600 Kinder an Bord.

Dass wir in der Hauptsaison reisen, das merkt man. Überall herrscht großer Andrang. Zu den Tischzeiten bilden sich vor den Restaurants immer wieder Warteschlangen. An den Pools eine Liege zu finden, bedarf einiger Geduld, vor allem weil manche Gäste ihre Liegen reservieren, sie dann aber nicht nutzen. Man könnte über all das lange lamentieren. Doch wir machen die Erfahrung, dass sich an Bord des Schiffes erst einmal alle organisieren müssen. Nach zwei Tagen hat sich vieles eingegrooved.

 

EINE REISE FÜR…

• Wer mit Kindern unterwegs ist, wird diese AIDA-Reise zu den Kanaren lieben
• Genießer kommen in den Spezialitäten-Restaurants des Schiffes sehr wohl auf ihre Kosten, aber selbst in den Hauptrestaurants gibt es ein großes Angebot an immer frisch zubereiteten Speisen
• Naturfreunde erleben besondere Momente, selbst einige der organisierten Landausflüge sind empfehlenswert

 

Diese Reise mit der AIDA BLU ist nicht unsere erste mit einem AIDA-Schiff. Wir wissen, dass die Situation in den Restaurants außerhalb der Ferienzeiten anders ist, entspannter. Und doch: Hätten wir bei der AIDA-Fee einen Wunsch frei, wir würden uns für die Ferienzeiten eine Tischreservierung wünschen. Dass wir zwei mal das sehr gute, aufpreispflichtige „Rossini“ besuchen, hat allerdings mit der Platzsuche nichts zu tun. Eher mit dem Bedürfnis, gemeinsam zu essen. Gerade bei einem so reichhaltigen Buffett ist immer jemand unterwegs, um sich etwas zu holen. Im „Rossini“ werden wir bedient wie in einem echten Restaurant. Zudem überzeugt das Essen auf ganzer Linie.

 

 

Unsere Reiseroute führt nach Madeira, von schnürt das Schiff zurück – über Lanzarote, Fuerteventura und Teneriffa nach Gran Canaria. Früh am Morgen erreichen wir Funchal und sehen vom Schiff aus einen der größten AIDA-Fans der Welt: Manolo. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit eines der Kussmund-Schiffe an- oder ablegt, Manolo winkt von der Kaimauer. Wir treffen ihn später und haben Zeit für ein kurzes Gespräch. Doch vorher steht unser Landausflug an, wir wandern entlang eines der Levadas, die Bewässerungskanäle durchziehen die Bergwelt Madeiras wie Adern. Eine schöne Tour, die uns alle Wetter beschert, heftigen Regen, dampfende Sonne, tiefhängende Wolken, die plötzlich den Blick frei geben auf die zu unseren Füßen liegende Hauptstadt. Und das Bedürfnis wecken, Madeira noch einmal zu besuchen.

 

Aida-Blu-Kanaren©SBaade-15

Lass dich küssen, du Schöne! Funchal ist selbst bei verhangenem Himmel eine Reise wert

 

Auf Fuerteventura liegen wir nur am Strand und genießen einen milden Tag, auf Lanzarote machen wir eine Tour in den Vulkan-Park und sehen den Rangern dabei zu, wie sie Wasser in Erdlöchern gießen, das nach wenigen Sekunden in einer meterhohen Fontäne heraus faucht. Man kann den Trip auf dem Schiff als Landausflug buchen, wir nehmen ein Taxi. Vier Stunden kostet 120 Euro, zuzüglich Eintritt. Das ist am Ende deutlich günstiger und bequemer als die organisierte Tour.

 

„Ich komme zu jedem Anlauf eines Aida-Schiffs an die Mole und winke.“ Schiffs-Fan Manolo

 

Einen Höhepunkt erleben wir auf Teneriffa. Wir begleiten den Koch des „Rossini“ bei einer Einkaufstour in die Markthallen. Es ist ein großartiger Spaziergang, man serviert uns Prosecco und reicht uns einen Teller mit Krabben, die wir lustvoll pulen. Wir begutachten Fische und Gemüse, Brot und Obst. Und genießen am Abend das aus den Zutaten bereitete Mahl. Es schmeckt großartig, so selbst… ähem …gekauft.

Am Morgen sammeln sich die Busse vor dem roten Mund der AIDA, um die Gäste zum Flughafen zu bringen. Wir haben aus unserer Kabine bereits auschecken müssen, die Koffer stehen unten. Doch wir dürfen noch eine Weile an Bord bleiben. Judith liegt mit ihrem E-Reader am Strand, Benita holt sich noch einen Cocktail, und gemeinsam lassen wir die Tage Revue passieren. Ja, es war eine schöne Reise. Wir haben uns von der Rezeption einen Katalog geholt und blättern gemeinsam darin. „Orient sieht ganz interessant aus“, sagt Susanne, alle AIDA-Reisen tragen solche Kurzbezeichnungen. „Moment mal“, entgegnet Judith nun, „bevor wir jetzt eine neue Reise planen, müssen wir noch einmal über die Verteilung der Kabinen sprechen…“

 

Aida-Blu-Kanaren©SBaade-26


 

 

MIT AIDA AUF DIE KANAREN:

Die Anreise erfolgt entweder in Eigenregie (bitte beachten, dass das Schiff nicht auf Gäste warten muss, die – aus welchen Gründen auch immer – verspätet eintreffen) oder im Gesamtpaket, das über den Anbieter gebucht wird.
AIDA CRUISES
Tel.: 0381-20 27 07 22
www.aida.de